Architekt Stefan A. Sperl
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© 2014 Architekt Stefan A. Sperl
 

Bund Naturschutz

Sehr geehrter Herr Sperl,

 

Ich habe mit dem UW-Beauftragten von Burgkirchen telefoniert, der mit Herrn Schäfer von der Stadt gesprochen hat. H. Schäfer wird noch eine schriftliche Zusammenfassung erstellen und die bekommen Sie natürlich zugeschickt.

 

Vorerst hier einige Punkte (ohne besondere Ordnung und unvollständig):

 

* Die Gemeinde will zuerst noch das für und wider für einen Solarpark zusammenfassen und das wird dann im Gemeinderat diskutiert; bisher noch keine Beratung!
 * Ein Solarpark in dieser Größenordnung wird sicherlich inkl. der Ausgleichsflächen auch von verschiedenen Institutionen beurteilt werden (Bahn, Landwirtschaftsverband, ..., BUND Naturschutz etc.)

* Die Gemeinde bevorzugt eine große gegenüber mehreren kleinen Anlagen.
 
* Die Steuereinnahmen sind anfangs in jedem Fall (auch bei einheimischen Investoren) gering, da die Anlage abgeschrieben werden muss.
 * Die Gemeinde geht davon aus, dass Ihre Pension nicht genehmigt ist.
 * Maisanbau für Biogas wird derzeit wegen Düngereinsatz, hohem Maschinenverschleiß, etc. als etwa 60-mal weniger effizient als eine Photovoltaik-Anlage bewertet.
 
 * Der BUND Naturschutz wird sicherlich allgemein u.a. fordern, dass
    - Solarpaneele bei allen Neubauten auf dem Dach vorgeschrieben werden; vor allem für Landwirtschaft ungünstige Flächen verwendet werden etc.
    - ein Solarpark begrünt und für die Artenvielfalt zusätzlich ausgestattet ist (sowohl Fauna wie Flora);
    - dass ein Solarpark nach einem Nutzungsende wieder rückgebaut wird;
    - und ähnliches.

 

Ich melde mich wieder, bin in den nächsten Tagen schlecht erreichbar und liebe Grüße

Ernst Spindler
  

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 Dr. Ernst-Josef Spindler
 BUND Naturschutz in Bayern e.V.
 Kreisgruppe Altötting, Ortsgruppe Burghausen